{"title":"Rangordnung: Zusatzinfo I","body":"<STRONG>Rangordnung<\/STRONG>\n<P>Aus soziobiologischer Sicht (<A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/11996'>Soziobiologie<\/A>) sind Rangordnungsgef&#252;ge nicht nur zur Steigerung individueller Fitne&#223;, sondern auch einer - populationsbiologisch gesehen - Steigerung der inklusiven, also auch reproduktiven Fitne&#223; zu sehen, denn die Rollen, die einzelne Mitglieder einer Rangordnung einnehmen, sind auch durch unterschiedliche Reproduktionsindizes gekennzeichnet. Das Einnehmen einer bestimmten Rangposition ist auch mit der Verf&#252;gung &#252;ber Reproduktionspartner verbunden und kann z.B. bei Haremsordnungen im Extremfall zum Ausschlu&#223; der untergeordneten M&#228;nnchen von der Reproduktion f&#252;hren. Durch eine artspezifisch-interindividuelle Rollenkonkurrenz ergibt sich schlie&#223;lich eine Selektion aufgrund unterschiedlicher individueller Reproduktion.<\/P>"}