Lexikon der Neurowissenschaft



Schlaf

Abb. 1:

A
EEG verschiedener Schlafstadien:

Während des ruhigen entspannten Wachseins herrscht ein Alpha-Rhythmus vor (a), der beim Einschlafen (b) von flachen Theta-Wellen verdrängt wird. Beim Leicht-Schlaf (c) nimmt die Frequenz weiter ab, bis schließlich Delta-Wellen vorherrschen, in die Gruppen von Schlafspindeln eingeschoben sind. Während des mitteltiefen Schlafs (d) sind zwischen die Delta-Wellen K-Komplexe eingeschoben, das Tiefschlafstadium (e) ist durch große, langsame Delta-Wellen charakterisiert.

B Darstellung eines Schlaftiefenverlaufs innerhalb einer Nacht: Die einzelnen Stadien werden mehrfach durchlaufen, während die REM-Phasen zum Morgen hin immer länger werden. Die Tiefschlafphasen werden dagegen immer kürzer und zum Morgen hin nicht mehr erreicht.

C Dauer des täglichen Schlafs und zeitliche Verteilung des REM- und NREM-Schlafs. Im Laufe des Lebens nimmt nicht nur die Schlafdauer ab, sondern auch der Anteil des REM-Schlafs am Gesamt-Schlaf innerhalb einer Nacht. Charakteristisch ist die starke Abnahme des REM-Schlaf-Anteils nach dem Kleinkindalter.

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