{"title":"Schmerz: Zusatzinfo III","body":"<STRONG>Schmerz<\/STRONG>\n<P><STRONG>3 <\/STRONG><I>Schmerzmediatoren<\/I> werden bei Sch&#228;digungen des Gewebes freigesetzt und l&#246;sen den Schmerzreiz an den freien Nervenendigungen aus. So wirken winzige Fl&#252;ssigkeitsmengen aus Brandblasen der Haut stark schmerzerzeugend. Bekannte Schmerzstoffe sind <A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/69'>Acetylcholin<\/A>, <A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/5566'>Histamin<\/A>, <A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/11758'>Serotonin<\/A> (entsteht durch Zerfall von Blutpl&#228;ttchen) und Plasmakinine (entstehen aus dem Blutplasma und sind in Brandblasen und in durch Entz&#252;ndungen abgesonderten Fl&#252;ssigkeiten zu finden). Diese Stoffe sind teilweise auch in Brennesseln und in <A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/1470'>Bienengift<\/A> enthalten. Lokale Erh&#246;hungen der Konzentration von H<SUP>+<\/SUP>- und K<SUP>+<\/SUP>-Ionen rufen ebenfalls Schmerzempfindungen hervor.<\/P>"}