{"title":"Schmerz: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/neuro\/f2f875.jpg' WIDTH='577' HEIGHT='451'><br>\n<P><STRONG>Schmerz<\/STRONG><\/P>\n<P>Stark vereinfachte anatomisch-funktionelle &#220;bersicht &#252;ber das Schmerzsystem.<BR><\/BR>Erregungen aus Nozizeptoren werden auf R&#252;ckenmarksneurone umgeschaltet. Die Konvergenz von Haut- und Eingeweide-Afferenzen dort erkl&#228;rt die <A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/5242'>Head-Zonen<\/A>. Schmerzinformation wird im R&#252;ckenmark durch lokale und absteigende Hemmungssysteme kontrolliert. Aufsteigende Schmerzbahnen leiten die Schmerzinformation zum Gehirn, dort erfolgt die Einbindung in die vegetative Regulation (Hirnstamm, Hypothalamus), die kognitive (Cortex) und affektive (limbisches System, v.a. Gyrus cinguli) Verarbeitung und die Wahrnehmung. Hemmungssysteme, die v.a. im Hirnstamm gut untersucht sind, werden durch viele Schmerztherapieverfahren vermehrt aktiviert. Eine Funktionsschw&#228;che der Schmerzhemmung im ZNS tr&#228;gt zur erh&#246;hten Schmerzempfindlichkeit und zum chronischen Schmerz bei.<BR><\/BR><\/P>"}