Lexikon der Neurowissenschaft

T-Zell-Rezeptor

Der T-Zell-Rezeptor ist ein Heterodimer und bildet einen Komplex mit den Untereinheiten des CD3-Markers (CD-Marker), der vermutlich an der Übertragung des Signals nach Bindung des Antigens beteiligt ist. Wie Immunglobuline bestehen T-Zell-Rezeptoren aus einem konstanten Teil, der die Effektorfunktionen vermittelt, und einem variablen Teil, der die Antigen-Spezifität trägt. Im Gegensatz zu dem antigenspezifischen Rezeptor der B-Lymphocyten, dem Oberflächen-Immunglobulin, erkennt der T-Zell-Rezeptor nicht das Antigen allein, sondern nur in Verbindung mit den körpereigenen Histokompatibilitäts-Antigenen. An der Signaltransduktion in das Zellinnere sind zwei Lymphocyten-spezifische Tyrosin-Kinasen beteiligt (p56lck und p59fynT).

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