Lexikon der Neurowissenschaft

Glücksforschung

Mittels Kernspinresonanzspektroskopie wurde die Aktivität im Belohnungszentrum des Gehirns bei angekündigten und bei überraschenden angenehmen Empfindungen verglichen (im Experiment wurden Erfrischungsgetränke in den Mund gespritzt). Es zeigte sich, daß die unerwarteten Reize eine stärkere Reaktion hervorriefen, angenehme Überraschungen also zu mehr Glücksbotenstoffen führten als erwartete Wohltaten. Dies könnte die Grundlage sein für die Beliebtheit von Überraschungsgeschenken wie z.B. Blumensträußen oder auch der SMS-Nachrichten per Handy.

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