{"title":"Drosophila Nervensystem: Abbildung V","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/neuro\/fff279.jpg' WIDTH='321' HEIGHT='258'><br>\n<P><STRONG>Drosophila-Nervensystem<\/STRONG><\/P>\n<P><STRONG>Abb. 5: <\/STRONG><I>Scanning-elektronenmikroskopisches Bild des ZNS einer Drosophilalarva kurz vor der Verpuppung<\/I><BR><\/BR>Von der urspr&#252;nglichen strickleiterartigen Anlage des Insekten-ZNS ist bei der Drosophilalarve bei oberfl&#228;chlicher Betrachtung nicht viel zu sehen. In diesem elektronenmikroskopischen Pr&#228;parat des gesamten ZNS einer Larva im dritten H&#228;utungsstadium ist die kugelige Form der Gehirnhemisph&#228;ren (GH) gut sichtbar. Auch der ventral gelegene Zapfen (Z), hervorgegangen aus dem Verschmelzen der Thorakal- und Abdominalganglien, ist an der Oberfl&#228;che kaum gegliedert. Seine darunterliegende segmentale Organisation wird jedoch z.B. durch die Lage der Beinnerven (BN) deutlich. Die Augenimaginalscheiben (AA), aus der die Komplexaugen der Fliege entstehen werden, liegen anterior zu den Hemisph&#228;ren. Der optische Stiel (OS), durch den die Retinulazellaxone begonnen haben, in das Gehirn einzuwachsen, verbindet eine Augenimaginalscheibe mit der dazugeh&#246;rigen Hemisph&#228;re. Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. G. Technau (Mainz).<\/P>"}