{"title":"Farbrezeptoren: Abbildung III","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/neuro\/fff327.jpg' WIDTH='375' HEIGHT='215'><br>\n<P><STRONG>Farbrezeptoren<\/STRONG><\/P>\n<P>Drei Grundfarbreize (Prim&#228;rvalenzen) gen&#252;gen, um durch Mischung alle &#252;brigen Farbreize abzugleichen. Aus den Mischungen, die zum Abgleich der verschiedenen Spektralfarben n&#246;tig sind, lassen sich nach den Regeln der Kolorimetrie die relativen Absorptionskurven der Zapfenpigmente berechnen, wenn deren Maxima bekannt sind. Dieses Prinzip wurde von H. von Helmholtz im 19. Jahrhundert entdeckt und erfolgreich angewandt, um die Dreizahl der Farbrezeptoren zu beweisen. Die genauen Absorptionskurven konnten erst ermittelt werden, als durch moderne Me&#223;verfahren weitere Daten (z.B. Lage der Maxima) zug&#228;nglich wurden. Zum Beispiel kann das Reizlicht L2 abgeglichen werden, indem jeweils die halbe Intensit&#228;t (gemessen als Quantenflu&#223;) von L1 und L3 gemischt wird. Die Mischung aus L1 und L3 ist mit L2 metamer, obwohl es sich physikalisch um ganz verschiedene Reize handelt. In diesem Fall gen&#252;gen sogar zwei Mischlichter zum Abgleich, da auch nur zwei Zapfen von dem abzugleichenden Licht erregt werden. In dem Bereich, in dem auch T absorbiert, sind drei Mischlichter (Prim&#228;rvalenzen) erforderlich.<\/P>"}