Lexikon der Neurowissenschaft



funktionelle Kernspinresonanztomographie

Abb. 1: Die funktionelle Kernspinresonanztomographie hat den Vorteil, daß nicht-invasiv bei einer guten Ortsauflösung und genügender zeitlicher Auflösung Veränderungen der lokalen Hirndurchblutung sichtbar gemacht werden können. Im Experiment kann mit Hilfe von kurzen visuellen Reizen die T2*-Signaländerung (T2-Wichtung) in Abhängigkeit vom zeitlichen Verlauf des Stimulationsparadigmas untersucht werden, so daß man ein Maß für die zeitliche Aktivierung des Cortex erhält. Abb. 1a (axiales T2*-Bild durch den visuellen Cortex; die Kreuzfäden kennzeichnen den ausgewerteten Cortexbereich) zeigt, daß nur bestimmte Bereiche des Cortex mit dem Reizverlauf des Stimulationsparadigmas korrelieren. Abb. 1b (Zeitverlauf des BOLD-Signals) zeigt, daß die Veränderung des BOLD-Signals ein relativ langsamer Prozeß mit einer Zeitkonstante von mehreren Sekunden ist.

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