Lexikon der Neurowissenschaft

Großhirnrinde

Die Großhirnrinde des Menschen und anderer Säuger unterscheidet sich durch den rindenartigen (corticalen, d.h. schichtartigen) Aufbau der grauen Substanz des Palliums von anderen Vertebraten. Besonders bei den Endhirnbildungen von Nicht-Säugern können corticale Merkmale völlig fehlen. Trotzdem rechnet man diese aufgrund ihrer Lage und ihrer afferenten und efferenten Verbindungen mit Sinnesorganen, Thalamus und anderen Hirnstrukturen zum Neocortex.

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