{"title":"ideomotorische Apraxie: Zusatzinfo I","body":"<STRONG>ideomotorische Apraxie<\/STRONG>\n<P>Formen der ideomotorischen Apraxie sind die <A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/4684'>Gesichtsapraxie<\/A>, die vor allem die mimische Muskulatur betrifft, und die <A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/4786'>Gliedma&#223;enapraxie<\/A>. Ursache ist eine <A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/6974'>Leitungsst&#246;rung<\/A>: Diese beruht auf L&#228;sionen entweder in parieto-temporo-frontalen Arealen der sprachdominanten Hemisph&#228;re und den assoziierten subcorticalen Bahnen oder aber der <A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/6614'>Kommissuren<\/A>, die den motorischen <A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/950'>Assoziationscortex<\/A> der sprachdominanten Hemisph&#228;re mit dem der rechten Hirnh&#228;lfte verbinden. Dieses Modell setzt voraus, da&#223; der linke motorische Assoziationscortex Meldungen aus der Sprachregion und aus dem visuellen Assoziationscortex (&#252;ber den <I>Fasciculus arcuatus<\/I>) erh&#228;lt und die Informationen, die f&#252;r die richtige Auswahl und spezielle Anordnung der motorischen Elemente notwendig sind, &#252;ber den <A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/1245'>Balken<\/A> zum motorischen Assoziationscortex der nichtdominanten Hirnh&#228;lfte schickt. Eine Unterbrechung der Kommissurenbahnen kann eine einseitige ideomotorische Apraxie hervorrufen <I>(sympathetische Dyspraxie)<\/I>.<\/P>"}