Lexikon der Neurowissenschaft

Ionenkanäle

2 An einigen Zellmembranen, wie z.B. denen der Axone, ist die Erregbarkeit relativ fixiert. Diese Strukturen dienen dazu, Impulse (Aktionspotentiale) weiterzuleiten. Hierfür ist keine Anpassung nötig, und es werden spannungsgesteuerte Ionenkanäle verwendet. Anders gelagert ist die Situation an den Zellkörpern erregbarer Zellen. Da die Anforderungen an den Gesamtorganismus sowie an Einzelorgane laufenden Schwankungen unterliegen, muß deren Erregungsmuster den jeweils neuen Erfordernissen angepaßt werden. Dies geschieht durch Kommunikation zwischen regulatorischen Zentren und Effektororganen via Botenmoleküle, so daß hier ligandengesteuerte und second messenger-gesteuerte Kanäle beteiligt sind.

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