Lexikon der Neurowissenschaft

Angst

Rolle der Amygdala



Furcht und Angst anzeigende Reaktionen werden durch Reizung der Amygdala ausgelöst. Schematisch aufgeführt sind die Verbindungen ihres zentralen Nucleus mit Hypothalamus und Hirnstamm und die Auswirkungen auf Physiologie und Verhalten.

konditionierte Angst anatomische Zielorte der Amygdala Auswirkung der Amygdala-Stimulation Auswirkung auf Physiologie und Verhalten


konditionierter

Furcht-Reiz


(erlernte angstauslösende Stimuli)











Amygdala











unkonditionierter

Furcht-Reiz


(angeborene angstauslösende Stimuli)





























lateraler Hypothalamus







dorsaler motorischer Nucleus

des Vagus,

Nucleus ambiguus



parabrachialer Nucleus



ventrales Tegmentum (dopaminerg)

Locus coeruleus (noradrenerg)

dorsolateraler Nucleus des

Tegmentums (cholinerg)



Nucleus reticularis pontis caudalis



zentrales Grau





Trigeminus, motorische Kerne für Mimik



paraventriculärer Nucleus (Hypothalamus)




































Aktivierung des sympathischen Nervensystems



Aktivierung des parasympathischen Nervensystems



verstärkte Atmung



Ausschüttung von Dopamin, Noradrenalin und Acetylcholin









Reflexe



Beenden des

aktuellen Verhaltens



Öffnung des Mundes, Kieferbewegungen



Freisetzung von adrenocorticotropem Hormon
















































Herzrasen, erhöhter Blutdruck, veränderter Hautwiderstand, Blässe, Pupillenverengung



Magengeschwüre, Urinieren, Durchfall, Bradykardie





Keuchen, Hecheln



erhöhte Wachsamkeit, Zunahme der Erregung im Verhalten und EEG







zunehmende Schreckhaftigkeit



Erstarren





Furchtausdruck im Gesicht





Streßantwort

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