Lexikon der Neurowissenschaft

Mollusken-Nervensystem

1 Mollusken (Mollusca, Weichtiere, E molluscs) sind ein artenreicher Tierstamm, der die Aplacophora (Wurmmollusken), die Polyplacophora (Käferschnecken), die Monoplacophora, die Scaphopoda (Grab- oder Kahnfüßer), die Bivalvia (Muscheln), die Gastropoda (Bauchfüßer oder Schnecken) und die Cephalopoda (Kopffüßer) beinhaltet. Es sind meist gedrungene, in Kopf und Rumpf gegliederte, bilateral symmetrische Tiere, die in der Regel über den Mantel eine Cuticula und/oder eine Kalkschale abscheiden. Sie besitzen einen ventralen Fuß, meist fiederförmige Kiemen in einem Respirationsraum unter der Mantelfalte, eine Radula (Raspelzunge) und ein Herz in einem Pericardialraum. Mollusken besiedeln kosmopolitisch das Meer, das Süßwasser und das Land. Die Cephalopoda stellen die am höchsten entwickelte Klasse innerhalb der Evertebraten (Nicht-Wirbeltiere) dar.

[Drucken] [Fenster schliessen]