Lexikon der Physik



Quanteninformatik 2: Mit lasergekühlten Ionen könnte eines Tages ein rudimentärer Quantencomputer aufgebaut werden. Dabei fungieren jeweils zwei elektronische Zustände eines Ions als ›0‹ und ›1‹ und bilden ein Quantenbit. Mehrere Ionen in einer Reihe ergeben ein Quantenregister. Um den Platzbedarf zu begrenzen, werden lithographisch hergestellte Miniatur-Ionenfallen getestet, hier eine Entwicklung vom National Institute of Standards and Technology in Boulder, Colorado, aus der Gruppe von D.J. Wineland. Dabei wird an die Elektroden eine Wechselspannung angelegt, so daß im zeitlichen Mittel ein längliches Potentialminimum entsteht (a). Dadurch ordnen sich die Ionen in einer Reihe an. Das Bild b) zeigt die Ionenfalle unter dem Mikroskop. Das Streulicht der Ionen wurde mit einer Spezialkamera aufgenommen und nachträglich einmontiert. (Quelle: NIST)

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