{"title":"Abbildung","body":"<br>\n<STRONG>Lagenintrusionen:<\/STRONG>  schematische Darstellung des Aufbaus einer Lagenintrusion am Beispiel von Skaergaard. Im Unterschied zu den gro&#223;en Lagenintrusionen wie Bushveld in S&#252;dafrika wurde der kleine Skaergaard-K&#246;rper nur von einem Magmenschub gespeist. In der Layered Series ist der Lagenbau beispielhaft entwickelt: Die Kristallisation beginnt in der unteren Zone mit den Kumulusmineralen Olivin (Mg-reich) + Plagioklas (Ca-reich), es folgen nach oben hin Augit, Pigeonit und schlie&#223;lich Magnetit. In der mittleren Zone verschwindet Olivin aus der Paragenese, und in der oberen Zone erscheint er als nun Fe-reiches Mineral wieder. Parallel zur Kristallisation am Boden der Magmakammer setzt auch Kristallisation entlang der k&#252;hleren R&#228;nder (Marginal Border Group, im Aufbau von au&#223;en nach innen &#228;hnlich dem der Layered Series) und in einem sp&#228;teren Stadium vom Dach her ein (Upper Border Group). Dadurch wird lokal an der Grenze zwischen der Layered Series und \"Upper Border Group\" eine extrem differenzierte Restschmelze eingeschlossen (der \"Sandwich\"-Horizont, mit \"S\" markiert), aus der Ca-arme Plagioklase und sehr Fe-reiche Olivine und Klinopyroxene kristallisieren.\n<img SRC='\/lexika\/images\/geo\/f3f376.jpg' WIDTH='527' HEIGHT='319'><br>"}