{"title":"Carboxypeptidasen: 3","body":"<BR><\/BR><STRONG>Carboxypeptidasen<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Die wichtigsten Vertreter der tierischen Carboxypeptidasen sind die <I>Carboxypeptidase A<\/I> aus Rinderpankreas (307 Aminos&#228;uren, relative Molek&#252;lmasse 34 400, Vorstufe 87 000), durch die bevorzugt aromatische Aminos&#228;uren und Aminos&#228;uren mit verzweigter aliphatischer Kette abgespalten werden (Ausnahme <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/53942'>Prolin<\/A>), und die <I>Carboxypeptidase B<\/I> aus Schweinepankreas (300 Aminos&#228;uren, Molek&#252;lmasse 34 000, Vorstufe 57 400)<I>,<\/I> durch die ausschlie&#223;lich basische Aminos&#228;uren (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/40375'>Lysin<\/A>, <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/4964'>Arginin<\/A>) freigesetzt werden. Weniger spezifische Carboxypeptidasen sind auch in Citrusfr&#252;chten und -bl&#228;ttern <I>(Carboxypeptidase C),<\/I> Baumwollsamen, keimender Gerste, Hefen <I>(Carboxypeptidase Y)<\/I> und anderen Mikroorganismen gefunden worden. Ihr Katalysemechanismus unterscheidet sich von dem der Zink-haltigen Carboxypeptidasen; er &#228;hnelt dem von Serin-Proteasen (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/61156'>Serin<\/A>). Diese Serin-Carboxypeptidasen werden daher nicht wie Carboxypeptidase A und B durch Zinkkomplexbildner gehemmt, sondern durch <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/18270'>Diisopropyl-Fluorphosphat<\/A>.<BR><\/BR><BR><\/BR><BR><\/BR>"}