Lexikon der Biologie





doppelte Quantifizierung



Die Gesetzmäßigkeit der doppelten Quantifizierung der Reaktionsstärke durch äußere Reize und innere Bedingungen läßt sich auch als idealisiertes Funktionsschaltbild nach Hassenstein darstellen. Danach werden Signale von den Sinnesorganen und von der Bereitschaftsinstanz (Antrieb) über ein Koinzidenzglied verrechnet, das nur beim gleichzeitigen Eintreffen von Signalen auf beiden Eingängen selbst Signale aussendet. Ein sehr einfaches Koinzidenzglied wäre z. B. eines, das die beiden Eingangssignale multipliziert; im tatsächlichen Verhalten darf eine bestimmte Verrechnungsweise aber nicht vorausgesetzt werden.

[Drucken] [Fenster schliessen]