Lexikon der Biologie



Elektrokardiogramm



1 normales Elektrokardiogramm, 2 Herzstromkurve, 3 Extremitätenableitungen („Einthoven-Dreieck“), 4 Brustwandableitungen.

Die Herzmuskelfasern werden durch das Reizleitungssystem erregt. Die dabei an den Muskelfasern entstehenden kleinen Einzelvektoren (Strömchen) heben sich teils auf, teils addieren sie sich und bilden einen Summenvektor; dieser ist stets von der elektronegativen zur elektropositiven Seite gerichtet. Der Summenvektor, der entsteht, wenn die Muskelfasern beider Herzkammern erregt sind, ist meist mit der anatomischen Herzachse identisch und ist im EKG durch die R-Zacke repräsentiert.

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