Lexikon der Biologie

Die Computersimulationen von Meinhardt und Gierer, die auf einem Wechselspiel von räumlich begrenzter, autokatalytischer Aktivierung und weitreichender Inhibition fußen, vermittelten um 1970 erstmals einen anschaulichen Eindruck von der Dynamik der Musterbildung. In der Beschränkung auf die geringstmögliche Anzahl beteiligter Komponenten blieben diese Modelle aber notwendigerweise weit hinter der Vielfalt der real beteiligten Gene zurück, die damals kaum jemand ahnte.

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