Lexikon der Biologie

zu Ethologie (Geschichte der)

Die vier Annahmen im

Lorenzschen Modell

des Instinktverhaltens:



1. angeborene, artspezifisch formstarre Erbkoordinationen, die stereotyp ablaufen;

2. nervöse Koordinationszentren, die dafür sorgen, daß die Handlungen sinnvolle Sequenzen bilden und in eine Endhandlung münden, die das Ziel der ganzen Folge ist;

3. handlungsspezifische Energien oder Antriebe, die das Verhalten antreiben und bei entsprechender Bedürfnislage (Bedürfnis) das Tier zu Suchhandlungen (Appetenzverhalten) drängen;

4. Auslösemechanismen (Auslösemechanismus), durch Anpassung spezialisierte Sinnesmechanismen, die auf geeignete Umweltreize (Schlüsselreize) ansprechen, das Verhalten auf seine biologischen Ziele richten und es, nach Erreichen dieser Ziele, abschalten.

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