Lexikon der Biologie

Hebbsche Regel



Nach der Hebbschen Regel funktionierende Synapsen werden als Hebbsche Synapsen (Hebb-Synapsen) bezeichnet. Dabei kommt es zu einer physiologischen oder morphologischen Verstärkung der Synapse nach simultaner Erregung der prä- und postsynaptischen Zellen. Hebb-Synapsen gelten als einfachste Grundlage des assoziativen Lernens, z.B. der klassischen Konditionierung. Nicht alle Synapsen sind Hebb-Synapsen. So folgen z.B. die Synapsen der Moosfasern auf die CA3-Neurone im Hippocampus nicht der Hebbschen Regel. Auch Langzeitpotenzierung wird nicht notwendigerweise nach der Hebbschen Regel ausgelöst.

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