{"title":"Keimung: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f4f3731.jpg' WIDTH='159' HEIGHT='526'><br>\n<STRONG>Keimung<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>Abb. 1:<\/STRONG><BR><\/BR><I>Stadien der Keimung<\/I><BR><\/BR><STRONG>a<\/STRONG> ruhender Same: F&#252;r die Keimung ist eine Wasseraufnahme n&#246;tig. Durch die Quellung des Sameninhalts entsteht ein innerer Druck, der eine &#214;ffnung der Samenschale (Testa) erm&#246;glicht. <STRONG>b<\/STRONG> beginnende Keimung: Die geotrop wachsende Keimwurzel (Radicula) durchst&#246;&#223;t die Samenschale. <STRONG>c<\/STRONG> Differenzierung im Wurzelbereich: die Rhizodermiszellen wachsen zu schlauchf&#246;rmigen, d&#252;nnwandigen Ausst&#252;lpungen (Wurzelhaare) aus, &#252;ber die vermehrt Wasser aufgenommen werden kann. Gleichzeitig bilden sich die ersten Seitenwurzeln. Das zwischen Wurzeln und den beiden Keimbl&#228;ttern liegende Hypokotyl beginnt bogenf&#246;rmig zu wachsen. <STRONG>d<\/STRONG> Streckungswachstum des Hypokotyls: die Basis des Hypokotyls streckt sich, der Hypokotylhaken durchbricht das Erdreich und zieht in seinem Schutz die Keimbl&#228;tter nach. Die Keimwurzel hat sich zur Hauptwurzel mit Nebenwurzeln weiterentwickelt. Am Wurzelhals sind noch die Reste der Samenschale zu erkennen."}