Lexikon der Biologie

Krebs



3: Häufige Krebserkrankungen

Die Daten beziehen sich auf Deutschland.



Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)

Neuerkrankungen*: Männer: 28.200/Jahr (17% aller bösartigen Neubildungen; mittleres Erkrankungsalter 66,8 Jahre); Frauen: 8900/Jahr (5% aller bösartigen Neubildungen; mittleres Erkrankungsalter 67,3 Jahre). Symptome: allgemeine Symptome wie Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Abgeschlagenheit, Fieber, Husten, blutiger Auswurf, Atemnot, Brust- und Schulterschmerzen, Schwellungen an Gesicht und Hals, wiederholte Lungenentzündung und Bronchitis, diverse Beschwerden durch Metastasierung. Therapie: a) kleinzellig: Chemotherapie, fallweise kombiniert mit Strahlentherapie und Laserbehandlung (Lasermedizin); b) nicht kleinzellig: chirurgische Entfernung des befallenen Teils der Lunge mit anschließender Chemo- und Strahlenbehandlung; im Spätstadium steht Behandlung der Begleiterscheinungen und Schmerzen im Vordergrund. Neue Behandlungsansätze: Cytokine; gentherapeutische Ansätze (Gentherapie, Immun-Krebstherapie) zur Inaktivierung von Onkogenen und Wiederherstellung der Aktivität des Tumorsuppressorgens p53; neue Wirkstoffe zur Hemmung der Matrixmetalloproteasen, die für den Ausbruch von Tumorzellen aus dem Ursprungsgewebe und damit für die Metastasenbildung mitverantwortlich sind. Risikofaktoren: Rauchen, Passivrauchen, berufliche Exposition gegenüber verschiedenen kanzerogenen Stoffen (z.B. Asbest, Chrom), Radonbelastung, Strahlenbelastung. Vorbeugung: Konsequente Meidung der Risikofaktoren. Relative 5-Jahres-Überlebensrate**: Männer 9%, Frauen 17%; prognostisch ungünstige Krebsform.



Darmkrebs (Kolonkarzinom, Rektumkarzinom)

Neuerkrankungen*: Männer 24.000/Jahr (14,6% aller bösartigen Neuerkrankungen; mittleres Erkrankungsalter 68,1 Jahre); Frauen 28.000/Jahr (15,9% aller bösartigen Neuerkrankungen; mittleres Erkrankungsalter 72,3 Jahre). Symptome: Blut im Stuhl, Unwohlsein im Bauch, Gewichtsverlust, Änderung der Stuhlgewohnheiten. Therapie: operatives Entfernen des Tumors; Wiederherstellung der Darmwegsamkeit, Strahlen- und/oder Chemotherapie. Neue Behandlungsansätze: Einsatz von Immuntoxinen sowie Schließmuskel-erhaltende Operationsverfahren. Risikofaktoren: häufiger Konsum von sog. rotem Fleisch (Rind, Schwein, Lamm); fettreiche Ernährung; Darmerkrankungen (z.B. Colitis ulcerosa, Polyposis coli). Vorbeugung: Genuß von ballaststoffreicher Nahrung (Ballaststoffe, Ernährung); Hämoccult-Test zum Nachweis von Blut im Stuhl, Darmspiegelung.

Relative 5-Jahres-Überlebensrate**: Männer 48%, Frauen 51%.



Brustkrebs (Mammakarzinom)

Neuerkrankungen*: Frauen 46.000/Jahr, davon 17.000 im Alter unter 60 Jahre (26% aller bösartigen Neuerkrankungen; mittleres Erkrankungsalter 63,5 Jahre). Symptome: schmerzloser Knoten in der Brustdrüse; Unverschieblichkeit der Haut über einer Verhärtung oder des Drüsengewebes auf dem Brustmuskel; Veränderung von Form, Farbe, Struktur von Brust oder Brustwarze; Absonderungen aus der Brustwarze, auffällige Empfindlichkeit, ekzemartige Hautveränderungen. Therapie: operative Tumorentfernung in Kombination mit Chemo- und Strahlentherapie; Hormonblockade (hohe Anzahl von Östrogen- und Progesteron-Rezeptoren [Östrogene, Progesteron] auf den Tumorzellen). Neue Behandlungsansätze: Hochdosis-Chemotherapie mit anschließender Wiederherstellung des geschädigten Knochenmarks; Immun-Krebstherapie; Gentherapie (Hemmung der Aktivität des mutierten HER-2/neu-Gens durch Einschleusung des Gens E1A); Tamoxifen (Anti-Östrogen), Raloxifen. Risikofaktoren: „höheres Alter“; reproduktive Faktoren (frühe erste Menstruation, spätes Ausbleiben der Menstruation, Kinderlosigkeit oder erstes Kind nach dem 30. Lebensjahr); ionisierende Strahlen; höherer Östrogenspiegel; erblich bedingte Mutation der Gene BRCA1 oder BRCA2 (Brustkrebs in der Familie bei Mutter oder Schwester); regionale Unterschiede. Vorbeugung: Selbstuntersuchung, Früherkennungsuntersuchung (u.a. Mammographie). Relative 5-Jahres-Überlebensrate**: 73%.



Prostatakrebs

Neuerkrankungen*: 28.000/Jahr (17% aller bösartigen Neuerkrankungen; mittleres Erkrankungsalter 72,3 Jahre). Symptome: schwacher, unterbrochener oder schwer kontrollierbarer Harnstrahl, häufiger Harndrang, unwillkürlicher Harnabgang, Schmerzen in Rücken, Unterleib oder beim Wasserlassen. Therapie: operative Entfernung der Prostata, Bestrahlung, Hormonbehandlung (Androgenblockade), Chemotherapie. Neue Behandlungsansätze: Präzisionsstrahlentherapie in Kombination mit Hormonbehandlung. Risikofaktoren: höheres Alter, hormonelle Einflüsse, hoher Fettverzehr, möglicherweise virale Genese. Vorbeugung: Früherkennungsuntersuchung. Relative 5-Jahres-Überlebensrate**: 70%.



Blasenkrebs

Neuerkrankungen*: Männer 10.300/Jahr (6,2% aller bösartigen Neuerkrankungen; mittleres Erkrankungsalter 69,1 Jahre); Frauen 4700/Jahr (2,7% aller bösartigen Neuerkrankungen; mittleres Erkrankungsalter 73,4 Jahre). Symptome: schmerzlose Blutbeimengung im Urin, Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang. Therapie: operative Tumorentfernung (bei oberflächlichen Tumoren im Rahmen einer Blasenspiegelung); eventuell Harnblasenentfernung (Ersatzblase aus Darmteilen); Behandlung mit Laserstrahlen, Chemotherapie. Neue Behandlungsansätze: blasenerhaltende Operation in Kombination mit Chemotherapie; Behandlung mit Interferon oder Interleukin-2; photodynamische Therapie (Kombination von Laserlicht und Photosensibilisator, der im Tumor angereichert und durch das Laserlicht in ein Zellgift [Cytotoxine] umgewandelt wird). Risikofaktoren: Kanzerogene wie Nicotin, Anilinfarben und Nitrosamine; chronische Infektionen, Blasensteine. Relative 5-Jahres-Überlebensrate**: Männer 78%; Frauen 63%.



Gebärmutterhalskrebs (Cervixkarzinom)

Neuerkrankungen*: 5800/Jahr (3,3% aller bösartigen Neuerkrankungen; stark altersabhängig [25% bei 25–30jährigen Frauen, 5% bei über 65jährigen Frauen]); mittleres Erkrankungsalter 55,1 Jahre). Symptome: manchmal unregelmäßige Zwischenblutungen und Kontaktblutungen (durch Berührung des Muttermunds ausgelöste Blutung aus der Vagina, z.B. nach Geschlechtsverkehr), Ausfluß. Therapie: Operation zum Teil in Kombination mit Bestrahlung; Elimination der Krebs-Vorläuferzellen durch Kryotherapie, Elektrokoagulation oder Konisation (kegelförmige Ausschneidung). Risikofaktoren: Infektion mit humanpathogenen Papillomviren (HPV), insbesondere Typ 16 und 18; viele Sexualpartner (erhöhtes Risiko der Virusübertragung), Rauchen. Vorbeugung: Früherkennungsuntersuchung (Abstrich vom Gebärmutterhals); gute Prognose, da im allgemeinen langsam metastasierend. Relative 5-Jahres-Überlebensrate**: 64%



Bauchspeicheldrüsenkrebs (meist Pankreaskarzinom)

Neuerkrankungen*: Männer 4700/Jahr (2,8% aller bösartigen Neubildungen; mittleres Erkrankungsalter 67,7 Jahre); Frauen: 5400/Jahr (3,1% aller bösartigen Neubildungen; mittleres Erkrankungsalter 74,6 Jahre). Symptome: allgemeine Symptome wie Gewichtsverlust, Blutarmut, Völlegefühl, Verdauungsstörungen; kaum spezifisch, bis die Krankheit weit fortgeschritten ist. Therapie: unterschiedliche operative Eingriffe, je nach Lage des Tumors; Bestrahlung, Chemotherapie oder Nervenblockade zur Linderung der Schmerzen. Neue Behandlungsansätze: neue Chemotherapeutika; Medikamente, welche die Strahlenempfindlichkeit des Tumors erhöhen; chirurgische Techniken zur Verbesserung der Lebensqualität. Risikofaktoren: höheres Alter, chronische Entzündungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Diabetes, Leberzirrhose, Rauchen, erhöhter Konsum von Fisch und Fleisch, Alkohol. Vorbeugung: Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Relative 5-Jahres-Überlebensrate**: Männer: 6%, Frauen: 3%; prognostisch sehr ungünstige Krebsform.



Leukämie

Neuerkrankungen*: Männer 4400/Jahr (2,6% aller bösartigen Neubildungen; mittleres Erkrankungsalter 60,7 Jahre); Frauen 4500/Jahr (2,6% aller bösartigen Neubildungen; mittleres Erkrankungsalter 64,6 Jahre); etwa 570 Kinder unter 15 Jahren. Formen: akute lymphatische Leukämie (ALL; bei Kindern am häufigsten); akute myeloische Leukämie (AML); chronisch-myeloische Leukämie (CML); chronisch-lymphatische Leukämie (CLL). Symptome: Müdigkeit, Blässe, Gewichtsverlust, Lustlosigkeit, häufige Infektionen, leichte Verletzbarkeit der Haut, Blutungsneigung (z.B. Nasenbluten), Vergrößerung von Milz und Leber. Therapie: je nach Typ Chemotherapie, Bestrahlung von Gehirn und Rückenmark, Knochenmark-Transplantation. Risikofaktoren: genetische Abweichungen, Belastung durch ionisierende Strahlen oder Chemikalien (z.B. Benzol), Infektion mit dem Virus HTLV-1 (HTLV). Relative 5-Jahres-Überlebensrate**: 42% (variiert je nach Erkrankungstyp erheblich).



Non-Hodgkin-Lymphom

Gruppe bösartiger Erkrankungen, die von Lymphocyten (Lymphom) unterschiedlicher Reifestadien ausgehen. Neuerkrankungen*: Männer 5400/Jahr (3,3% aller bösartigen Neubildungen; mittleres Erkrankungsalter 60 Jahre); Frauen 5200/Jahr (3% aller bösartigen Neubildungen; mittleres Erkrankungsalter 65,6 Jahre). Symptome: Lymphknotenschwellung, Juckreiz, Fieber, Nachtschweiß, Anämie, Gewichtsverlust, Infekthäufigkeit. Therapie: je nach Typ (man unterscheidet ca. 10 verschiedene Erkrankungen) Chemotherapie, Strahlentherapie; nach Rückfällen Hochdosis-Chemotherapie mit anschließender Knochenmarktransplantation. Neue Behandlungsansätze: monoklonale Antikörper gegen Lymphomzellen; Verfahren, welche die Sicherheit und Wirksamkeit der Knochenmarktransplantation steigern. Risikofaktoren: virale Infektion (möglicherweise Epstein-Barr-Virus), Exposition gegenüber Schwermetallen, Lösungsmitteln und Herbiziden; geschwächtes Immunsystem, z.B. durch Infektion mit HIV oder HTLV-1 oder nach Organtransplantation (wegen der immunsuppressiven Medikamente). Relative 5-Jahres-Überlebensrate**: Männer 52%, Frauen 56%.



Nierenkrebs (Nierenkarzinom, Wilms-Tumor beim Kind)

Neuerkrankungen*: Männer 6900/Jahr (4,2% aller bösartigen Neubildungen); Frauen 5200/Jahr (3,3% aller bösartigen Neubildungen); „Altersgipfel“ zwischen 40. und 65. Lebensjahr. Symptome: allgemeine Symptome wie Fieber, Leistungsabfall, Nachtschweiß, Gewichtsabnahme; Blut im Urin, Knoten in der Nierenregion, Druck oder Schmerz in Flanke oder Rücken, unterschiedliche Beschwerden durch Metastasen. Therapie: Entfernung der betroffenen Niere, Bestrahlung und Verschluß der tumorversorgenden Blutgefäße. Neue Behandlungsansätze: Immunbotenstoffe (Interferon, Interleukin 2, eventuell zusammen mit Immunzellen). Risikofaktoren: Übergewicht, Kontakt mit Asbest, Nitrosaminen, Blei und Aflatoxinen, Rauchen. Relative 5-Jahres-Überlebensrate**: 30–45%; Spontanremissionen (Rückbildung ohne Therapie) möglich.



Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)

Neuerkrankungen*: 8200/Jahr (4,7% aller bösartigen Neubildungen; mittleres Erkrankungsalter 66,3 Jahre). Symptome: eher symptomarm; rasche Zunahme des Leibesumfangs, Vaginalblutungen (selten), Magen-, Darm- oder Harnblasenbeschwerden. Therapie: Entfernung der Eierstöcke, Eileiter, Gebärmutter; Bestrahlung, Chemotherapie. Neue Behandlungsansätze: Chemotherapeutika, die direkt in die Bauchhöhle gegeben werden; neue Wirkstoffe zur Hemmung der Matrixmetalloproteasen, die für den Ausbruch von Tumorzellen aus dem Ursprungsgewebe und damit für die Metastasenbildung mitverantwortlich sind. Risikofaktoren: höheres Alter, Kinderlosigkeit, familiäre Häufung (erblich bedingte Mutation in BRCA1, möglicherweise auch BRCA2). Vorbeugung: Früherkennungsuntersuchung; möglicherweise Gabe von Progesteron, das den programmierten Zelltod (Apoptose) genetisch veränderter und damit prä-canceröser Zellen auslöst. Relative 5-Jahres-Überlebensrate**: 35%.



Malignes Melanom der Haut

Neuerkrankungen*: Männer 3100/Jahr (1,9% aller bösartigen Neubildungen; mittleres Erkrankungsalter 56 Jahre); Frauen 3800/Jahr (2,2% aller bösartigen Neubildungen; mittleres Erkrankungsalter 56 Jahre); bereits ab dem 20. Lebensjahr relevante Erkrankungsrate. Symptome: Veränderungen in Größe, Farbe, Struktur oder Form eines Leberflecks oder eines anderen dunkel pigmentierten Bereichs der Haut, spontane Blutung aus einem Muttermal (20–25% der Melanome entstehen auf dem Boden eines Muttermals); Veränderungen in Knoten oder Verdickungen der Haut, Asymmetrie des Herdes, Begrenzung unscharf oder unregelmäßig, unterschiedliche Farbnuancen, Durchmesser der Hautveränderung größer als 5 mm, Erhabenheit. Therapie: operative Entfernung, Strahlentherapie, Chemotherapie. Neue Behandlungsansätze: Immun-Krebstherapie (mit Interleukin 2 oder Interferon), Krebs-Impfung mit Melanom-Antigen (Tumorvakzine); bei Melanom an Extremität Perfusion mit TNFα in Verbindung mit Überwärmung; Entwicklung neuer Sonnenschutzmittel, die Milchsäurebakterien (Lactobacillus bifidus und Lactobacillus gasseri; Lactobacillaceae) mit besonders wirksamen Reparaturmechanismen für Schädigungen des Erbguts durch UV-Strahlung enthalten. Risikofaktoren: große Anzahl von Pigmentmalen, heller Hauttyp mit Neigung zu Sonnenbrand und Sommersprossen, familiäre Häufigkeit; intensive Sonnenexposition, insbesondere in der Kindheit. Vorbeugung: Selbstbeobachtung, jährliche Kontrolle durch Hautarzt; Vermeidung von Sonnenbränden durch ausreichenden Lichtschutz. Relative 5-Jahres-Überlebensrate**: Männer 69% , Frauen: 80%; bei bereits eingetretener Metastasierung auf dem Lymph- und/oder Blutweg unter 10%.



Gebärmutterkörperkrebs (Uteruskarzinom)

Neuerkrankungen*: Frauen 10.000/Jahr (6% aller bösartigen Neubildungen; mittleres Erkrankungsalter 67,9 Jahre). Symptome: Zwischenblutungen bei Frauen im gebärfähigen Alter, Blutungen bei Frauen nach den Wechseljahren (Klimakterium); Ausfluß, Schmerzen. Therapie: operative Entfernung der Gebärmutter mit Eierstöcken (Ovar) und Eileitern (Ovidukt), dem oberen Teil der Scheide (Vagina) sowie eventuell betroffener Lymphknoten; Strahlentherapie, Hormontherapie. Risikofaktoren: Ungleichgewicht der Geschlechtshormone (Überwiegen der Östrogene), Übergewicht, Bluthochdruck, mehrere Uterusmyome. Vorbeugung: Früherkennungsuntersuchung. Relative 5-Jahres-Überlebensrate**: 70%.





*Neuerkrankungen: Die Zahl der Neuerkrankungen ist eine geschätzte Zahl auf der Basis der in der Vergangenheit beobachteten Häufigkeiten. Die Schätzung bezieht sich auf das Jahr 1997 und wurde unter Berücksichtigung des Trends für die Neuerkrankungen des Saarlands in den einzelnen Altersgruppen sowie der Mortalität im Saarland und in Deutschland insgesamt vorgenommen.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsbezogener Krebsregister in Deutschland (Hg.): Krebs in Deutschland. Häufigkeiten und Trends. Saarbrücken 21999.



**Relative 5-Jahres-Überlebensrate: Bei der Berechnung der relativen Überlebensrate werden die beobachteten Überlebensraten der Krebspatienten ins Verhältnis gesetzt zu den aus Sterbetafeln geschätzten Überlebensraten der Allgemeinbevölkerung entsprechender Alters- und Geschlechtsstruktur. Sie geben den prozentualen Anteil der Patienten an, die 5 Jahre nach der Diagnosestellung nicht an ihrer Krebserkrankung gestorben sind. Die Überlebenszeiten unterscheiden sich je nach Stadium der Krebserkrankung bei der Diagnosestellung, was hier nicht berücksichtigt wurde.

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