{"title":"Lumineszenz: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f4f4253.jpg' WIDTH='159' HEIGHT='205'><br>\n<STRONG>Lumineszenz<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Die Lumineszenz kann mit dem sog. B&#228;ndermodell gedeutet werden: die Anregungsenergie (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/3802'>Anregung<\/A>, Abb.) wird im <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/29623'>Grundzustand<\/A> absorbiert (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/265'>Absorption<\/A>); dadurch wird ein <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/20778'>Elektron<\/A> in ein sog. Leitf&#228;higkeitsband gehoben (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/5872'>Atom<\/A>). Die L&#252;cke wird von einem sog. St&#246;rstellenelektron aufgef&#252;llt und die neuentstandene L&#252;cke vom ersten Elektron unter Lichtemission und &#220;bergang in den Grundzustand &#252;bersprungen. <I>Phosphoreszenz<\/I> und <I>Fluoreszenz<\/I> unterscheiden sich dabei durch l&#228;ngeres Verweilen in sog. metastabilen Zust&#228;nden bei der ersteren: Die Fluoreszenz dauert also nur so lange wie die Anregung, die Phosphoreszenz kann dagegen bis zu Monaten andauern. &#8211; Die Abb. zeigt ein Termschema der Lumineszenz (A = durch St&#246;rstellen erzeugtes Anlagerungsband)."}