{"title":"maternaler Effekt: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f5f4377.jpg' WIDTH='166' HEIGHT='145'><br>\n<STRONG>maternaler Effekt<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Bei Embryonen der Schlammschnecke <I>Lymnaea<\/I> wird der Richtungssinn der fr&#252;hen Zellteilungen (Spiralfurchung dexiotrop oder leiotrop) sowie der Windungssinn der sp&#228;teren Schale durch das Genom der Mutter bestimmt. So zeigen Embryonen der F<SUB>1<\/SUB>-Generation von M&#252;ttern mit dem Allel D eine dexiotrope Spiralfurchung und bilden sp&#228;ter eine rechtswindende Schale aus (oben), w&#228;hrend Embryonen von M&#252;ttern ohne Allel D sich leiotrop furchen und sp&#228;ter eine linkswindende Schale bilden (unten). Das Genom des Vaters und auch des Embryos selbst spielen dabei keine Rolle. (P = Parentalgeneration, F = Filialgeneration)."}