Lexikon der Biologie



Mitochondrien



Abb. 4: Zusammensetzung der mitochondrialen Genome der Hefe (äußerer Kreis) und des Menschen (innerer Kreis). Auf diesen Genkarten sind Gene für Proteine und rRNAs schwarz, Intronen als helle Bereiche und tRNA-Gene (nur für menschliche mt-DNA) als Kreise eingezeichnet. Nicht-codierende Bereiche sind als einfache Linien dargestellt. Stellen, an denen die Transkriptionsrichtung entgegen dem Uhrzeigersinn verläuft, sind durch Pfeile markiert – COI–III: Untereinheiten der Cytochromoxidase; ATPase 6, 8 und 9: Untereinheiten des ATP-Synthase-Komplexes; ND1-6 und 4L: Untereinheiten der NADH-Dehydrogenase; Cyt b: Apocytochrom b; var 1: Protein der kleinen ribosomalen Untereinheit. Auf der mt-DNA der Hefe liegen die Gene COI und Cyt als Mosaikgene vor, die Exonen sind von 1–6 bzw. 1–8 durchnumeriert. Die kompakte Genanordnung auf der mt-DNA des Menschen erlaubt keine Intronen.

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