{"title":"Photosynthese: Abbildung IV","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f7f5279.jpg' WIDTH='190' HEIGHT='257'><br>\n<STRONG>Photosynthese<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>Abb. 4:<\/STRONG> W&#228;hrend der Photosynthese wird nur ein geringer Anteil von etwa 5% der auf die Blattoberfl&#228;che auftreffenden Sonnenenergie letztlich chemisch in Form von Kohlenhydraten fixiert. Dies liegt daran, da&#223; der gr&#246;&#223;te Teil des Lichts zu kurz- bzw. langwellig ist, um von den Photosynthesepigmenten absorbiert zu werden. Nur die sog. <I>photosynthetisch aktive Strahlung<\/I> (Abk. PAR) im Bereich von 400&#8211;700 nm kann f&#252;r die Photosynthese genutzt werden. Weitere Verluste sind <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/55985'>Reflexion<\/A> und Transmission sowie W&#228;rmeabgabe, bei der Anteile der urspr&#252;nglich absorbierten Lichtenergie verloren gehen. Anpassungen an unterschiedliche Lichtverh&#228;ltnisse spiegeln sich in der Blattanatomie wie z.B. bei Licht- und Schattenbl&#228;ttern wider, die neben <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/13679'>Chloroplastenbewegungen<\/A> und <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/9160'>Blattbewegungen<\/A> (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/51386'>Phototropismus<\/A>) die Lichtabsorption am Wuchsort maximieren sollen (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/39248'>Lichtkompensationspunkt<\/A>). Bei schwachem Licht, d.h. geringem Lichtflu&#223; (Fluenzrate), ist die Photosynthese in der Regel durch Licht limitiert, so da&#223; eine h&#246;here Lichtmenge zu einer st&#228;rken Photosynthese f&#252;hrt, bis ein bestimmter Lichts&#228;ttigungswert erreicht ist. Die Photosynthese wird bei noch h&#246;heren Lichtfl&#252;ssen als CO<SUB>2<\/SUB>-limitiert bezeichnet, weil die Enzyme des Calvin-Zyklus nicht in der Lage sind, mit der absorbierten Lichtenergie mithalten zu k&#246;nnen. Sehr starkes Licht kann zudem in <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/51327'>Photoinhibition<\/A> resultieren &#8211; was dadurch bedingt ist, da&#223; die aufgenommene Lichtenergie nicht mehr abgeleitet werden kann, so da&#223; das Chlorophyll in den langlebigen Triplettzustand angehoben wird und sich <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/25601'>freie Radikale<\/A> bilden, die das Pigment oder die benachbarten Proteine oxidieren."}