{"title":"Pseudokopulation: Infobox I","body":"<STRONG>Pseudokopulation<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Bei amerikanischen parthenogenetischen Rennechsen (<I>Cnemidophorus<\/I>; <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/59183'>Schienenechsen<\/A>) f&#252;hren die Weibchen untereinander eine Scheinpaarung aus, indem sich eines der Weibchen wie ein M&#228;nnchen verh&#228;lt, das andere Weibchen anbalzt, Nackenbisse macht und schlie&#223;lich aufreitet, womit es zu einer Pseudokopula kommt. Bei den sessilen hermaphroditischen <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/55622'>Rankenf&#252;&#223;ern<\/A> fahren im m&#228;nnlichen Zustand befindliche Individuen ihren langen Penis aus, um ein benachbartes, im weiblichen Zustand befindliches Individuum zu finden. Dann wird nicht wie bei einer &#8222;echten&#8220; Kopula der Penis in die Geschlechts&#246;ffnung eingef&#252;hrt, sondern das <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/62484'>Sperma<\/A> durch dessen Opercular&#246;ffnung in die Mantelh&#246;hle ausgesto&#223;en. Die Befruchtung erfolgt erst nach Abgabe der Eier aus der Geschlechts&#246;ffnung."}