Lexikon der Biologie



Reafferenzprinzip



Kybernetisches Modell des Reafferenzprinzips:

Das von einem höheren Zentrum Zn ausgehende Kommando K erreicht letztlich als Erregung E über das Zentrum Z1 einen Muskel (Effektor EFF), der eine Bewegung ausführt, wobei in Z1 eine Efferenzkopie EK (der Sollwert) angelegt wird. Die Reafferenz (Afferenz aufgrund der Bewegung; A) wird aus den Informationen verschiedener Rezeptoren bestimmt. Die Abweichung zwischen A und EK wird von Z1 bestimmt und an höhere Zentren geleitet; diese geben entsprechende Befehle, bis EK und A gleich sind.

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