{"title":"Scheitelzelle: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f8f5985.jpg' WIDTH='189' HEIGHT='1116'><br>\n<STRONG>Scheitelzelle<BR><\/BR><BR><\/BR>1<\/STRONG> Viele Algen und Pilze sowie die Moose und Farne wachsen mit einer teilungsaktiven, apikal gelegenen <I>Scheitelzelle<\/I>. Die <I>einschneidigen<\/I> Scheitelzellen <STRONG>(a)<\/STRONG> gliedern nur in einer Richtung Tochterzellen ab, so da&#223; je nach Teilungsverhalten der Nachfolgezellen ein Zellfaden oder ein vielzelliger Schnur- oder Bandthallus entsteht. Die <I>dreischneidigen<\/I> Scheitelzellen (<STRONG>b<\/STRONG> von der Seite, <STRONG>c<\/STRONG> von oben gesehen) sind &#228;hnlich wie dreiseitige Pyramiden gebaut. Die Tochterzellen werden abwechselnd an den drei Flanken abgegliedert. Dadurch ist eine mehrschichtige Gewebedifferenzierung m&#246;glich. <STRONG>2<\/STRONG> Die Braunalge <I>Dictyota dichotoma<\/I> ist eine der wenigen Algen mit einem echten Gewebethallus. Der Thallus w&#228;chst mit einer einschneidigen Scheitelzelle heran. Diese relativ gro&#223;en Scheitelzellen gliedern schmale Tochterzellen ab, die sich mehrfach weiterteilen k&#246;nnen, so da&#223; letztlich ein breiter, dreizellschichtiger Thallus entsteht. Eine obere und untere plastidenreiche Rindenschicht schlie&#223;t eine Markschicht ein, in der vor allem Reservesubstanzen gespeichert werden. Die Thallusverzweigung erfolgt durch eine &#228;quale Teilung der Scheitelzelle, so da&#223; nebeneinander zwei gleichwertige Scheitelzellen entstehen, die getrennt zu Thalluslappen auswachsen."}