Lexikon der Biologie



Scyphozoa



Abb. 3:

1
Gruppe von Polypen (Scyphistomae) der in Atlantik und Mittelmeer verbreiteten Ohrenqualle (Aurelia aurita). 2–3 Medusenbildung: 2 Von der Mundscheibe des Polypen beginnend, schnüren sich nach basal fortschreitend, einem Tellerstapel vergleichbar, zahlreiche Medusenanlagen ab (Strobilation); der Mundstiel des Polypen (unten) bleibt einstweilen erhalten; 3 die jungen Medusen lösen sich nach und nach als junge Medusenlarven ab. 4 Durch Ruderschlag ihrer 8 zweizipfeligen Randlappen, ausgestattet mit Becherocellen und Statocysten, vermögen die ca. 1 mm großen Medusenlarven (Ephyrae), aktiv zu schwimmen, sich im Raum zu orientieren und mit dem nesselbesetzten Mundstiel Nahrung zu erbeuten. 5 Erwachsene Aurelia-Meduse; die Randlappen sind zur Medusenglocke verwachsen; am Glockenrand zahlreiche Nesseltentakel; apikal in der Glocke die Gonaden als hell reflektierende ovale Körper sichtbar

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