Lexikon der Biologie



Stickstoffmonoxid



Abb. 2: Vasodilatatorische und antiaggregatorische Wirkungen von Stickstoffmonoxid:

Die Rezeptoren, welche die nNO-Synthasen Typ I und III indirekt über eine Erhöhung der intrazellulären Ca2+-Konzentration aktivieren, werden durch Neurotransmitter (z.B. Acetylcholin) bzw. Hormone (z.B. Bradykinin), aber auch durch Scherkräfte der Blutzirkulation, stimuliert. Das über die Aktivierung der NO-Synthase gebildete NOA diffundiert durch die Gefäßwand in die darunterliegenden Muskelzellen, wo es über die Aktivierung der löslichen Guanylat-Cylase die Bildung von cGMP bewirkt, das wiederum die Proteinkinase G aktiviert. Über eine durch dieses Enzym ausgelöste Phosphorylierung werden Ionenpumpen stimuliert, welche die Ca2+-Konzentration in der Zelle niedrig halten, so daß es zu einer Entspannung der Gefäßmuskulatur und damit einer Erweiterung der Gefäße kommt. Das in den Endothelzellen gebildete NOA diffundiert ebenso zu den Thrombocyten und bewirkt dort eine Abnahme der Aggregation und Adhäsion an das Endothel.

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