Lexikon der Biologie

Strahlentherapie



1: Elektronentherapie: Bei dieser Form der Strahlentherapie werden Elektronen mit einem Teilchenbeschleuniger auf Energien zwischen ca. 4 und 50 MeV gebracht. Typische Eindringtiefen in Gewebe betragen etwa 5 cm bei 10 MeV und 10 cm bei 20 MeV. Damit findet die Elektronentherapie bevorzugt bei der Bestrahlung oberflächennaher Tumore Verwendung. Ein Vorteil der Elektronentherapie ist zum einen die über die Elektronenenergie regulierbare Eindringtiefe, zum anderen fällt die Dosis nach Erreichen ihres Maximums steil ab, weshalb Gewebe hinter dem zu bestrahlenden Krankheitsherd weitgehend geschont wird.

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