Lexikon der Biologie



Varroamilbe



1 Varroamilbe, von unten gesehen, oben rasterelektronenmikroskopische Aufnahme: 2 geschlüpfte Bienen (nach Befall).

Die Varroamilbe ist ein Parasit der östlichen Honigbiene Apis cerana (Vorkommen östlich des Ural) und an diesen Wirt so gut angepaßt, daß sie keine nennenswerten Schäden hervorruft. Mitte des 20. Jahrhunderts bekamen Apis cerana und die eigentliche Honigbiene, Apis mellifera, Kontakt, und der Parasit wechselte auf den neuen Wirt über. Seither ist die Varroatose (Milbenseuche) vor allem durch die Wanderbienenhaltung das größte Problem der Bienenzucht und inzwischen (außer Australien) weltweit verbreitet.

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