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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Antennaria dioica

Antennaria dioica (L.) Gaertn.
(syn. Cyttorium dioicum, Gnaphalium dioicum); Gemeines Katzenpfötchen (syn. Immortelle, Ruhrkraut, Strohblume, Sandstrohblume). Kleine, zweihäusige, 20-30 cm Höhe erreichende Pflanze.
Fam.: Asteraceae (Compositae).
Vork.: Bevorzugt auf Magerrasen der gemäßigten und kalten Gebiete Europas, Asiens und Nordamerikas.
Droge: Antennariae dioicae flos (syn. Flores Antennariae dioicae, Flores Gnaphalii albi (rubri), Flores Gnaphalii rubri, Flores Pedis Cati, Flores Pilosellae albi, Pedis Cati Flos); Katzenpfötchenblüten (syn. Ruhrkrautblüten, weiße oder rote Immortellen) weiße Immortellen, die getrockneten Blütenköpfchen. Inh.: insbes. Flavonoide, u.a. Isosalipurposid, ein Chalcon, das die gelbe Farbe der Hüllkelchblätter bedingt, außerdem Naringin, Helichrysin A und B, Kämpferolglykoside, Apigenin und 7-O-β-D-Glucosylapigenin, 7-O-β-D-Glucosylluteolin und 4'-O-β-D-Glucosylluteolin sowie 3,5-Dihydroxy-6,7,8-trimethoxflavon. Ferner geringe Mengen an ätherischem Öl (0,05 %), an Cumarinen und die gelb gefärbten Pyranonderivate Arenol und Homoarenol. Anw.: bei dyspeptischen Beschwerden sowie in Leber -und Gallentees. Oft nur als Schmuckdroge.

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