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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Capsaicin

Capsaicin
(Vanillylamid der 8-Methyl-6-nonensäure). Scharfschmeckender Wirkstoff von Fructus Capsici (Capsicum-Arten). Wirk.: C. greift an spezifischen nociceptiven sensorischen Neuronen an und führt dadurch zur Ausschüttung des Neuropeptids Substanz P verbunden mit der Erregung der C-Fasern. Auf der Haut kommt es dadurch zum schmerzhaften Brennen und zur Hyperämisierung. Innerlich induziert C. reflektorisch die Magensaftsekretion und fördert die Verdauung. Anw.: äußerlich zur Hautreiztherapie (Capsicum-Pflaster) bei rheumatischen Beschwerden, Neuralgien, Muskelspasmen und lokalen Kälteschäden.



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