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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Euonymus atropurpurea

Euonymus atropurpurea Jacq.
(syn. Euonymus atropurpureus); Pfaffenhütchen (syn. Spindelbaum, Spillbaum).
Fam.: Celastraceae.
Vork.: Nordamerika.
Droge: Cortex Evonymi atropurpureae radicis; Pfaffenhütchenwurzelrinde, die getrocknete Wurzelrinde. Inh.: herzwirksame Glykoside der Cardenolid-Reihe (Digitoxigeninderivate), Tannin, Furan-β-carbonsäure, Bitterstoffe (Evonimin), Dulcit, Wachs, Asparagin, Atropurpurin, org. Säuren. Anw.: als Cholagogum, Laxans und Diuretikum.
Hom.: Evonymus atropurpureus HAB (syn. Euonymus atropurpureus); die frische Rinde der Zweige und Wurzeln. Anw.-Geb.: Erkrankungen des Zentralnervensystems, der Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse.
Histor.: Der Name Euonymus geht auf die griechischen Bezeichnungen eu (gut) und onoma (Namen) zurück. Sie soll im ironischen Sinne auf diese Gattung wegen ihrer schädlichen Eigenschaften übertragen worden sein. Der Artname atropurpurea bezieht sich auf die dunkelpurpurfarbenen Blüten.

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