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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Ferula gummosa

Ferula gummosa Boiss.
(syn. Ferula galbaniflua, F. erubescens, Peucedanum galbanifluum).
Fam.: Apiaceae (Umbelliferae).
Vork.: Iran und Afghanistan.
Droge: Galbanum (syn. Gummiresina Galbanum); Mutterharz, das eingetrocknete Gummiharz. Inh.: Harz (ca. 60 %, nicht näher charakterisiert), Polysaccharide (ca. 20 %), Gummi, äther. Öl (5-10 %), ein Gemisch aus Mono- und Sesquiterpenen, u.a. Pinenen sowie weitere als Geruchsträger) vgl. Formel. Anw.: früher in Pflastern zur unspezifischen Hautreiztherapie, bei Erkältungskrankheiten und zur Behandlung des Sonnenbrands. In der Kosmetik wird die Droge als Fixativ und Geruchskomponente in Herrenparfüms eingesetzt. Auch als Gewürz und Geschmacksverstärker findet die Droge heute Anwendung.
Histor.: Galbanum war Dioskurides und Plinius bekannt. Medizinisch wurde es bereits von Scribonius Largus und Alexander Trallianus verordnet. Im Mittelalter hatte die Droge eine große Bedeutung, Valerius Cordus bescheibt sie in seinem Dispensatorium zu Beginn des 16. Jh.



Ferula gummosa. Geruchstragende Inhaltsstoffe im Galbanum.

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