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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Fragaria vesca

Fragaria vesca L.
(syn. Fragaria botryformis, F. hortensis, F. minor, F. nemoralis, F. portentosa, F. silvestris); Walderdbeere.
Fam.: Rosaceae.
Vork.: im gemäßigten Eurasien.
Drogen: 1. Fragariae folium (syn. Folia Fragariae); Erdbeerblätter (syn. Erbelblätter, Rotbeerblätter, Walderdbeerblätter), die getrockneten, während der Blütezeit im Mai und Juni gesammelten Blätter. Inh.: Gerbstoffe (5-11 %, Ellagitannine und oligomere Proanthocyanidine), Salicylsäure, Zimtsäure, Kaffeesäure, Chlorogensäure, Flavonoide, u.a. Quercetin, Quercitrin, Rutin und Catechin. Anw.: in der Volksheilkunde bei leichten Durchfällen, zum Gurgeln bei Halsentzündungen, bei Darmblutungen, Harnwegserkrankungen, Rheuma, Gicht und Lebererkrankungen. 2. Fragariae radix (syn. Radix Fragariae, Rhizoma Fragariae); Erdbeerwurzel (syn. Erbelwurzel, Rotbeerwurzel, Walderdbeerwurzel), das getrocknete Rhizom. Inh.: Gerbstoffe (oligomere Proanthocyanidine), Salicylsäure, Zimtsäure, Kaffeesäure, Chlorogensäure, Rutin (0,9 %). Anw.: in der Volksheilkunde zur Behandlung von Durchfällen, als Gurgelmittel, zur Mundhygiene sowie bei Asthma und Erkrankungen der Harnwege.
Hom.: Fragaria vesca HAB34, die reifen Früchte. Anw.-Geb.: Nesselsucht.

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