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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Galium verum

Galium verum L.
(syn. Galium luteum); Echtes Labkraut (syn. Gelbes Labkraut), vgl. Abbildung.
Fam.: Rubiaceae.
Vork.: in ganz Europa (außer arktische Gebiete), Kleinasien, Persien, Syrien.
Droge: Galii lutei herba (syn. Galii veri herba, Herba Galii lutei); Gelbes Labkraut (syn. Gelbes Käselabkraut, Gelbes Sternkraut, Gliederkraut, Liebfrauenstroh), das zur Blütezeit gesammelte und getrocknete Kraut. Inh.: Iridoidglykoside (u.a. Asperulosid vgl. Formel, Monotropein, Scandosid, Giniposidsäure, Aucubin), ein dem Labenzym ähnliches Protein (10 mg pro kg, bringt Tiermilch zum Gerinnen), äther. Öl, n-Alkane, Flavonoide, Anthrachinonglykoside, u.a. Galiosin und Rubiadinglykosid. Anw.: in der Volksheilkunde bei geschwollenen Knöcheln sowie bei Blasen- und Nierenkatarrhen zur Diurese; äußerlich bei schlecht heilenden Wunden. Früher wurde die Droge auch zur Käseherstellung (Ausfällung des Caseins) verwendet.
Hom.: Galium verum HAB34, die frische, blühende Pflanze.



Galium verum, Echtes Labkraut



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