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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Geranium maculatum

Geranium maculatum L.
Gefleckter Storchschnabel (syn. Storchschnabel).
Fam.: Geraniaceae.
Vork.: USA, von Neufundland bis Manitoba und südlich bis Georgia und Missouri.
Drogen: 1. Geranium-maculatum-Kraut, die getrockneten, oberirdischen, zur Blütezeit gesammelten Teile. Inh.: Gerbstoffe (27,5 % Galloylester, 10,5 % Hexahydroxydiphenylglucose), Spuren von Procyanidinen. Anw.: äußerlich als Adstringens zur Blutstillung und Förderung der Wundheilung. Innerlich bei Durchfall, Hämorrhoiden, Duodenumgeschwüre, verstärkter Monatsblutung. Die Wirksamkeit bei innerlicher Anwendung ist nicht belegt. 2. Radix Geranii maculati; Geranium-maculatum-Wurzel (syn. Alaunwurzel, Storchschnabelwurzel), der getrocknete Wurzelstock. Inh.: Gerbstoffe (10-28 %, u.a. Gallussäurederivate), Gallussäure. Anw.: s. Geranium-maculatum-Kraut.
Hom.: Geranium maculatum HAB34, der frische Wurzelstock. Anw.-Geb.: Schleimhautblutungen, Magengeschwüre, Gerinnungsschwäche.

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