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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Haematoxylum campechianum

Haematoxylum campechianum L.
(syn. Haematoxylon campechianum); Blauholz (syn. Blutholz, Campecheholz).
Fam.: Caesalpiniaceae.
Vork.: Mittelamerika, nördliches Südamerika, auf den westindischen Inseln auch kultiviert.
Droge: Haematoxyli lignum (syn. Lignum campechianum, Lignum Haematoxyli); Blauholz (syn. Blutholz, Campecheholz), das von der Rinde und dem hellen Splint befreite Kernholz. Inh.: Isoflavane (9-12 % Hämatoxylin vgl. Formel, glykosidisch gebunden; daraus entwickelt sich unter Lichteinfluß das rote Haematein; Haematoxylol A; Tetra-O-methylhaematoxylol B), Gerbstoffe (ca. 10 %), Spuren von äther. Öl. Anw.: in der Volksheilkunde als Adstringens bei Diarrhoe und zur Verbesserung des Trinkwassers. Die klinische Wirksamkeit ist nicht belegt. In der Mikroskopie dient Haematoxylin als Bestandteil vieler Färbelösungen zum Anfärben der Zellkerne. Seltener wird die Droge zur Seidenfärberei eingesetzt.
Hom.: Haematoxylon campechianum HAB34, das getrocknete Kernholz des Stammes und der Äste. Anw.-Geb.: Angina pectoris.



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