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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Hippophae rhamnoides

Hippophae rhamnoides L.
ssp. rhamnoides und ssp. fluviatilis (syn. Hippophae angustifolia, H. fasciculata, H. littoralis, H. salicifolia, H. taurica, Rhamnoides hippophae); Sanddorn (syn. Haffdorn, Meerdorn, Seedorn, Weidendorn), vgl. Abbildung.
Fam.: Elaeagnaceae.
Vork.: Europa, Vorderasien, Himalayagebiete, Ostasien, in Mecklenburg-Vorpommern und Kasachstan auch kultiviert.
Droge: Hippophae rhamnoides fructus (syn. Fructus Hippophae, Fructus Hippophae rhamnoides); Sanddornbeeren (syn. Fasanbeeren, Haffdornbeeren, Seedornbeeren), die im Zustand der Vollreife geernteten, ganzen, frischen, tiefgefrorenen oder getrockneten Früchte. Inh.: Vitamine (0,1-1,4 % Vitamin C, 0,1-0,2 % Vitamin E), Äpfelsäure, Chinasäure, Essigsäure, Carotinoide, Zucker, Flavonoide (u.a. als Aglyka Quercetin, Kämpferol, Isorhamnetin), fettes Öl (ca. 7 %), Aromastoffe. Anw.: das aus den Früchten gewonnene fette Öl (Oleum Hippophae) wird in Rußland äußerlich zur Prophylaxe und Therapie von Strahlenschäden und zur Wundheilung eingesetzt. In Indien dient die Droge zur Behandlung von Lungenfunktionsstörungen. Die Wirksamkeit bei diesen Anwendungsgebieten ist nicht belegt. Der Vitamin-C-reiche Fruchtsaft wird zur Vitaminisierung und Aromatisierung von Obst- und Gemüsekonserven verwendet, Säfte und Muse werden zu Reformerzeugnissen verarbeitet.



Hippophae rhamnoides, Sanddorn

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