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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Iris versicolor

Iris versicolor L.
(syn. Iris virginica); Amerikanische Schwertlilie (syn. Buntfarbige Schwertlilie, Verschiedenfarbige Schwertlilie).
Fam. Iridaceae.
Vork.: Nordamerika, Kanada, in Europa teilweise kultiviert.
Droge: Iridis versicoloris rhizoma; das von Wurzeln und Blättern befreite, getrocknete Rhizom. Inh.: Iriversical (C-31-Triterpen, 0,2 %), Fructane (7 %), Saccharose (ca. 2 %), wenig äther. Öl, Harz, Gerbstoffe, α-Phytosterol, Spuren von Salicylsäure. Anw.: in der Volksheilkunde bei entzündlichen Gallenerkrankungen mit Verstopfung und Leberfunktionsstörungen, bei Schwangerschaftserbrechen.
Hom.: Iris versicolor HAB1; Buntfarbige Schwertlilie, die frischen unterirdischen Teile. Anw.-Geb.: Migräne, Neuralgien des Gesichts, Ischiasneuralgie, nach Gürtelrosenerkrankungen, Entzündungen der Magenschleimhaut und der Bauchspeicheldrüse.
Histor.: Der Gattungsname ist griechischer Herkunft (iris = Regenbogen) und existierte als solcher bereits im hippokratischen Zeitalter. Er weist auf die Farbenpracht hin, die dieBlüten der Schwertlilien aufweisen. Der Artname versicolor (lat.) bedeutet buntfarbig, schillernd. Die Droge war in Nordamerika, vor allem bei den Indianern, ein altbekanntes Mittel, bes. bei Wassersucht.

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