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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Larix decidua

Larix decidua Mill.
(syn. Abies larix, Larix europaea, L. larix, Pinus larix); Europäische Lärche (syn. Gemeine Lärche).
Fam.: Pinaceae.
Vork.: Gebirge, u.a. Alpen, Sudeten und Karpaten sowie subarktische Gebiete der nördlichen Hemisphäre.
Droge: Terebinthina Laricina (syn. Balsamum Terebinthinae veneta, Terebinthina laricis, Terebinthina Veneta); Lärchenterpentin (syn. Venezianisches Terpentin), der aus den Stämmen gewonnene Harzbalsam. Inh.: äther. Öl (ca. 15 %) mit α-Pinen (ca. 70 %) als Hauptkomponente sowie u.a. Car-3-en, Borneol, Bornylacetat, Dipenten und Guajacol, ferner Harzsäuren (50-65 %), v.a. Laricinolsäure, Laricorosen (ca. 15 % als unverseifbares Harz) sowie als Hauptbestandteil der neutralen Fraktion Larixylacetat, außerdem u.a. Abietinsäure. Anw.: äußerlich bei rheumatischen Beschwerden sowie Katarrhen der Atemwege. Volkstümlich zur Behandlung von Furunkeln.
Hom.: Terebinthina laricina HAB 1; Lärchenharz, das durch Anbohren der Stämme gewonnene Harz. vgl. Abbildung



Larix decidua, Langtrieb mit benadelten Kurztrieben (A) und Langtrieb mit männlichen Blüten, weiblichen Blütenständen und austreibenden Kurztrieben (B).

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