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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Laurus azorica

Laurus azorica (Seub.) J.Franco
(syn. Laurus canariensis).
Fam.: Lauraceae.
Vork.: Kanarische Inseln, Madeira.
Drogen: 1. Laurus-azorica-Blätter, die frischen oder getrockneten Blätter. Inh.: äther. Öl (ca. 0,36 %). Anw.: in der Volksheilkunde bei Erkältungen; der Rauch, der beim Verbrennen der Blätter entsteht, soll Schlaganfallfolgen lindern. 2. Laurus-azorica-Öl, das durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern gewonnene äther. Öl. Inh.: v.a. α-Pinen, 1,8-Cineol, β-Pinen und Cinnamylacetat. Anw.: in der Volksheilkunde bei Hauterkrankungen. 3. fettes Laurus-azorica-Öl, das aus den Früchten durch Auspressung oder Extraktion gewonnene fette Öl. Inh.: Triglyceride komplexer Zusammensetzung. Anw.: in der Volksheilkunde äußerlich bei Rheuma und zur Wundheilungsförderung.

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