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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Lawsonia inermis

Lawsonia inermis L.
(syn. Lawsonia alba); Henna (syn. Hennastrauch).
Fam.: Lythraceae.
Vork.: Nordafrika, Ostindien, im Orient und Westindien auch kultiviert.
Droge: Folia Hennae; Hennablätter, die getrockneten Blätter. Inh.: Lawson (Naphthochinonderivat, roter Farbstoff) vgl. Formel, Gerbstoffe (5-10 %). Anw.: in der Volksheilkunde äußerlich als Adstringens und Antiseptikum, innerlich bei Amöbenruhr, Magengeschwüren und zur Fiebersenkung. Die pulverisierten Blätter werden als Henna zum Färben der Haare und Fingernägel im gesamten Orient genutzt. Früher wurde Henna auch in der Lyoner Seidenfärberei zur Erzeugung blauer und schwarzer Farbtöne genutzt. In Indien dient die Droge zum Färben von Leder.



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