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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Lycium chinense

Lycium chinense Miller
(syn. Jasminoides rhombifolium, Lycium rhombifolium); Chinesischer Bocksdorn.
Fam.: Solanaceae.
Vork.: Ostasien, besonders China, Japan; in Europa als Zierpflanze kultiviert.
Drogen: 1. Lycii radicis cortex (syn. Cortex Lycii, Cortex Lycii radicis); Bocksdornrinde, die getrocknete Wurzelrinde. Inh.: Kukoamin A, Lyciumamid, Lyciumin A und B, β-Sitosterol. Anw.: in der traditionellen chinesischen Medizin bei Fieberschüben, Nachtschweiß, Husten, Nasenbluten, Bluthochdruck, Pulpitis und Diabetes, aber auch bei Rheuma, Nephritis, Lungenentzündung und Tuberkulose. 2. Folia Lycii (syn. Lycium-chinense-Blätter), die getrockneten Blätter. Inh.: Steroide, wie Withanolid A und B; Betain, Nicotianamin; Scopoletin. Anw.: in der traditionellen chinesischen Medizin und in Indien bei Schmerzen, entzündlichen Prozessen, bei Rheuma, Keuch- und Krampfhusten. Die frischen Blätter finden auch als Kochgemüse Verwendung und werden als Beilage zu Schweinefleisch gegessen.

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