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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Manihot esculenta

Manihot esculenta Crantz
(syn. Janipha manihot, Jatropha janipha, J. manihot, Mandioca dulcis, M. utilissima, Manihot edule, M. utilissima); Maniok (syn. Cassava, Mandioka, Tapioka).
Fam.: Euphorbiaceae.
Heim.: Amazonasgebiet und Zentralamerika, kultiviert weltweit in Tropen und Subtropen.
Drogen: 1. Manihot amylum (syn. Amylum Manihot); Manihotstärke (syn. Cassavastärke, Maniokstärke, Para-Arrowroot-Stärke, Brasilianisch-Arrowroot-Stärke, Tapiokastärke), die aus den Knollen gewonnene Stärke. Anw.: als Diätetikum, u.a. bei Störungen im Magen-Darm-Bereich. Ferner in der Kosmetik als Pudergrundlage sowie im Haushalt, z.B. als Sago. In der Technik u.a. zur Herstellung von Dextrinen und Klebstoffen. 2. Manihot-Knollen (syn. Brasilianische Pfeilwurzel, Cassavawurzel, Mandiokawurzel, Maniokwurzel), die zerkleinerten Knollen. Inh.: Kohlenhydrate (ca. 32 %), geringe Mengen Proteine und Lipide, Vitamine, u.a. B1 und C, sowie cyanogene Glykoside. Anw.: in den Heimatgebieten sehr universell, u.a. bei Diarrhöen, Abszessen und Ekzemen, Erkrankungen der Leber sowie in abgekochter Form als Kräftigungs- und Nahrungsmittel.
Hom.: Manihot HAB 34, der Milchsaft der frischen Wurzel.

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